Informationen zum 24-jährigen Bestehen der RTS-Firma

Die RTS Trocknungstechnik GmbH wurde im Jahre 2002 gegründet. Ganz am Anfang stand die Entwicklung eines neuen Entfeuchters, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Trocknungsleistung der im Handel erhältlichen Entfeuchter für die Heutrocknung bei weitem nicht herankam an die Trocknungsleistung des RTS‑Prototyps, einer gebrauchten Luft‑Wasser-Heizungswärmepumpe, mit der zwei Jahre lang überraschend und sensationell sehr feuchtes Welkheu getrocknet werden konnte. Mit dem nagelneuen Industrie‑Entfeuchter mit seinem stärkeren Kompressor wurde im dritten Erntejahr getrocknet, und mit Entsetzen wurde bei der Fütterung im Winter festgestellt, dass der Heustock von oben bis unten schwer verschimmelt war. Das war der Start für die Entwicklung einer eigenen Wärmepumpe auf Basis des RTS‑Prototyps. Das neue selbstentwickelte Versuchsgerät wurde während dem Test mehrere Male umgebaut, bis es optimal funktioniert hat. Der RTS‑K25 Kombitrockner mit seiner hervorragender Trocknungsleistung war geboren, und wie sich in den Jahren danach herausgestellt hat, war es ein Volltreffer !  Auf Basis dieses RTS‑K25 Modells wurden weitere Modellgrößen entwickelt: RTS‑K50 (Verdoppelung des RTS-K25), RTS‑K70 (Neuentwicklung), RTS‑E40 (neu)  und schließlich der RTS‑E60‑Entfeuchter (neu), wobei die Modellzahl immer die Trocknungsrostgröße angibt (z.B.: K40 für 40 m2-Rost oder K60 für 60 m2-Rost). Eine im Laufe einer Woche in mehreren Etappen eingelagerte, 6 m hohe Boxbefüllung mit 60%TS Welkheu erreicht 1 Woche nach der Ersteinlagerung eine optimale Trockenheit von 90%. Diese Heuqualität bewirkt eine  Verdoppelung der Milchleistung aus dem Grundfutter im Vergleich mit dem bodengetrockneten oder kaltbelüfteten Heu. Man erreicht mit dem 90%TS-Heu einen jährlichen Stalldurchschnitt von bis zu 7.000 kg Milch laut Perthaler aus Ebbs / Tirol mit vieljähriger RTS‑Trocknungserfahrung. In Gumpenstein hingegen wurde mit dem HSR-Entfeuchter nur Kaltbelüftungs-Heuqualität erreicht, Studien darüber wurden auch veröffentlicht. Das hat dann dazu geführt, dass die Anwendung von Luftentfeuchtern bei der Heutrocknung weitgehend zusammengebrochen ist.

Die Erfahrungen mit diesen selbst entwickelten, hocht wirksamen RTS-Geräten haben zur Entwicklung des RTS‑Biomassetrocknungsverfahrens und zum RTS-Modulsystem geführt. Mit dem RTS‑Modulsystem kann man mit den beiden RTS‑Modellen RTS-K40 und RTS-K60 alle Rostgrößen mit dem RTS-Trocknungsverfahren ausstatten, und die ganz großen Trocknungsanlagen trocknen genauso effizient und stromsparend wie die kleinen Anlagen.

Da der RTS-E40 Entfeuchter amtlich getestet ist, wurde mit diesem Modell die "RTS-Trocknungsstation" entwickelt, bestehend aus zwei Blöcken zu je vier Rostsektoren. Der Grund für diese Konzeption liegt in der täglichen Bedienung bei der Hackschnitzeltrocknung. In 4 Arbeitstagen pro Woche wird ein Block schrittweise befüllt und entleert, an jedem Arbeitstag wird ein Rostsektor entleert und wieder neu befüllt, das gilt für jeden Block.

Es wurde auch die Trocknung von schlagfrischen Hackschnitzeln aus zerhackten Ganzbäumen samt Ästen und Nadeln erprobt (= BTV-Hackgut oder Hackgut aus der Baum‑Total-Verwertung). In jeder Heubox kann eine 2,5 - 3 m hohe Befüllung in 1 Woche erfolgreich entwässert werden. Wie bei der Heutrocknung erreicht auch das Holz eine Trockenheit von >90%. Auch hier wurde bei einem Jahresverbrennungsversuch festgestellt, dass es durch die RTS-Trocknung zu einer Verdoppelung der nutzbaren Energie des Holzes kommt, was eine Halbierung des erforderlichen Holzeinsatzes bewirkt. Dadurch wird auch der CO2‑Ausstoß halbiert und das Klima geschützt. Die Hackschnitzeltrocknung mit dem RTS‑Trocknungsverfahren ist daher auch eine hoch wirksame Methode für die CO2 ‑ Reduktion im Bereich der Feuchthackgutverbrennung. Die Halbierung des Holzeinsatzes bei den Feuchthackgutheizwerken bewirkt auch eine enorme Verbesserung der Wirtschaftlichkeit derartiger Anlagen. Mit einer 11 kW-RTS-K40 Kombitrocknereinheit, bestehend aus 7 kW-RTS‑E40 Entfeuchter und 4 kW‑Lüfter (Stromaufnahme: 7,3 + 3,8 kW = 11 kW), können bei der Hackguttrocknung jährlich (50 Betriebswochen) 1.000 t 90%TS‑Hackgut oder 5.000 Srm aus schlagfrischem Hackgut bereitgestellt werden, was im Vergleich mit der Feuchthackgutverbrennung eine CO2 ‑ Einsparung  von ca. 2.000 t  bewirkt. Bei einem CO2-Preis von 55 Euro je Tonne entspricht das einer jährlichen THG-Prämie (Treibhausgas Einsparung) von ca. 110.000 € je RTS-E40 Entfeuchter (ca. 5 Srm 90%TS-Hackgut ergeben 1 t Holz).  

Mit dem Energieeinsatz von nur 15 - 25 kWh Strom je Srm Hackgut (= 1 m3)  - abhängig von der Holzart - ermöglicht die RTS-Hackguttrocknung einen zusätzlichen Energiegewinn von bis zu 800 kWhthermisch je Srm.  Bei der Verstromung des Holzes erzielt man mit BHDO-Kraftwerken ca. 40 % Strom. BHDO‑Kraftwerke sind herkömmliche Biomasse-Heiz-Dampf-Kraftwerke mit einer Nutzung der Abwärme des Dampfes und der Rauchgase über eine ORC-Kraftwerksstufe, die einen optimalen elektrischen Nutzungsgrad von mehr als 40% der im Holz enthaltenen Energie erreichen. Der Stromeinsatz bei der RTS-Trocknung liegt aber bei nur 9% jenes Stromanteiles, der durch die Trocknung zusätzlich gewonnen wird, von der gesamten Strommenge ist das weniger als 5%.

Das RTS-Trocknungsverfahren wurde schon im Jahr 2004 mit dem Innovationspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet und ist wegen seiner hervorragenden Effizienz bei der energetischen Optimierung der Biomasse von großer Bedeutung und leistet wegen der hohen CO2‑Reduktion bei der Verbrennung von Holz auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Zur erneuerbaren Energie gehört auch die Holzdiesel-Produktion, bei der auch volltrockenes Hackgut benötigt wird. Auch hier wird dann das RTS-Trocknungsverfahren benötigt.  Mit Holzdiesel kann jeder Dieselmotor betrieben werden. Aus 4 kg Holz kann 1 Liter Diesel gewonnen werden laut einer Studie der UNI-Wien / Prof. Dr. Hermann Hofbauer / Jahr 2020. Die RTS-Trocknungsgeräte werden daher noch eine ganz große Bedeutung bei der Holzdieselproduktion haben !      Die  RTS-Technik ist daher eine großartige Klimaschutz-Technik und ermöglicht eine optimale Bioenergienutzung ! 

Große Holzkraftwerke können mit RTS-Trocknungsstationen mit trockenem Holz versorgt werden: Ein 10 MW-Kraftwerk (4 MWel + 6 MWht) benötigt nur 2 RTS-Trocknungsstationen mit je 8 RTS-K40 Gerätsätzen (= 16 RTS-K40) und können jährlich 16.000 t Trockenhackgut mit einem nutzbaren Energieinhalt von ca. 80.000 MWh bereitstellen. Diese jährliche Trocknungsleistung ist nur mit den effizienten und im WPZ-Buchs / Schweiz getesteten RTS-E40 Entfeuchtern erreichbar. Mit BHDO-Kraftwerken können aus den 16.000 t Trockenhackgut mehr als 30.000 MWh Strom für ca. 8.500 Haushalte und 40.000 MWh Wärme bereitgestellt werden (BHDO = Biomasse-Heiz-Dampfkraftwerk mit ORC-Abwärmenutzung). Eine Holzdieselfabrik kann aus dieser Holzmenge - aus ca. 16.000 t Trockenhackgut -  mehr als 4,000.000 Liter oder 4.000 m3 Holzdiesel herstellen, das sind wöchentlich 80 m3 oder wöchentlich 3 Tankwägen  mit je 26 m3-Fassungsvermögen.

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Ein wichtiger Hinweis zum Schluss:  Beim Maschinen-Vergleichstest im Rahmen einer Klagenserie gegen die RTS-Firma wurden komplett unvergleichare Geräte miteinander vergleichen ! Der RTS E40-Entfeuchter mit der Stromaufnahme von 7,2 kW wurde mit einem 16 kW-HSR-Entfeuchter vergleichen. Die extrem unterschiedliche Stromaufnahme der Testgeräte wurde NICHT in die Bewertung einbezogen, auch der Luftvolumenstrom (Luftdurchsatz) der beiden Geräte wurde ebenfalls NICHT bei der Bewertung im Gutachten berücksichtigt. Das RTS-Gerät wurde auf ehrliche Weise wie bei der Heutrocknung mit vollem Luftstrom betrieben, der Luftstrom des HSR-Gerätes wurde hingegen stark gedrosselt, um möglichst hohe Lufttemperaturen zu erreichen, eine Betriebsweise, die es bei keiner HSR-Trocknungsanlage gibt und schon gar nicht im Forschungszentrum der BOKU Wien in Gumpenstein, wo man jahrelange Trocknungsversuche mit einem solchen HSR-Gerät gemacht hat und nur Kaltbelüftungs-Heuqualität erreicht hat (3.600 kg Milch jährlich aus solcher Futterqualität).

Die physikalische Auswertung der Testwerte beider Geräte mit dem vorgeschriebenen Luftenthalpieverfahren, das die gültige Norm EN/ÖN 14511,1-3 für derartige Vergleiche vorschreibt, hat ergeben: Das HSR-Gerät mit seinem doppelt so starken Kompressor (16 kW)  wurde von weniger als der halben Luftmenge des RTS-Gerätes durchströmt ! Die Testwerte sind daher NICHT VERGLEICHBAR und schwer täuschend !!!      -    

Zur Beendigung der vielen Klagen, die vom HSR-Geschäftsführer Josef Reindl gegen die RTS-GmbH eingebracht wurden, haben wir nur freiwillig zugesagt, auf die eingeklagten Qualitätsmerkmale des RTS Trocknungsverfahrens zu verzichten, um die Klagenserie endlich einmal nach vielen Jahren  zu beenden. Im Urteil wurde diese Verpflichtung ausformuliert. Hier wurde nur von der Unterlassung von "unrichtigen" Behauptungen gesprochen oder von der Unterlassung der eingeklagten Qualitätsmerkmale. Wegen des inakzeptablen und beweisbar falschen Gutachtens des Gericht-Sachverständigen, der stur auf seinen Ausführungen bestanden hat und daher weitere Klagen erforderlich gewesen wären, was diese Klagenserie weiter verlängert hätte, haben wir uns freiwillig zu dieser Einschränkung bei der Werbung verpflichtet. Drei Gegengutachten eines gerichtlich beeideten Sachverständigen wurden von den Gerichten (LG und Oberlandesgericht) nicht beachtet - eine skandalöse Rechtsprechung, die den Gleichheitsgrundsatz (7,2 kW - 16 kW und extrem unterschielicher Luftvolumenstrom) und die gültige europäische Norm EN 14511,1-3 für die Bewertung von Luft-Luft-Wärmepumpen total missachtet hat !  Bei einer Auswertung der Testwerte beider getesteten Geräte laut der vorgeschriebenen und gültigen europäischen und österreichischen Norm EN/ÖN 14511,1-3 mit dem Luftenthalpieverfahren hat sich aber die Richtigkeit der RTS-Aussagen klar herausgestellt. Der Gutachter hat eine eigene, unerlaubte Bewertung vorgelegt, die weder die Stromaufnahme, noch den Luftvolumenstrom berücksichtigt hat.

Vom HSR Anwalt wurde schließlich ein Video über dieses Urteil veröffentlicht und von einer "Verurteilung" gesprochen, während aber kein einziges Qualitätsmerkmal des RTS-Trocknungsverfahren verurteilt wurde, sondern nur ein Veröffentlichungsverbot verfügt wurde. Er hat darin Vergleichswerte genannt, ohne den doppelt so großen Stromanschluss des HSR-Gerätes zu nennen, auch der Luftdurchsatz (=Luftvolumenstrom) der beiden Geräte wurde im Video verschwiegen. Auf diese Weise wurden die Zuseher schwer getäuscht !!! Es entsteht der Eindruck, als wären vergleichbare Geräte getestet worden. Ein Vergleich von Luftentfeuchtern ist nur dann richtig, wenn die Kompressorleistung (Stromaufnahme) annähernd gleich groß ist und der Luftdurchzug (Luftvolumenstrom) ebenso gleich groß ist. Das war bei diesem Vergleichstest überhaupt NICHT der Fall !!!  ---  
Korruptionsverdacht !  Unterdrückung der Wahrheit !  Unerlaubter und täuschender Vergleich !  

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